Qualifizierung

Die GPRA setzt sich für Qualität in der PR-Ausbildung und die weitere Professionalisierung der Branche ein.

Zusammen mit den PR-Verbänden DPRG und BdP ist sie Gesellschafter der Prüfungs- und Zertifizierungsorganisation der Deutschen Kommunikationswirtschaft (PZOK). Der Abschluss PR-Berater(in)/PR-Referent(in) (PZOK) steht für eine einheitliche, qualitativ hochwertige Ausbildung und Prüfung.

Zunehmend etabliert sich die PR (oder besser: die Unternehmenskommunikation) als normale Managementfunktion und muss sich ganz ähnlichen Kriterien unterwerfen. PR- und Kommunikationsberatungsunternehmen und -abteilungen arbeiten heute mit klaren Zielsystemen.

Erforderliche Kompetenzen

Organisation der PR (Mesokompetenz)
Arbeitsfelder u. a.
Medienarbeit, Veranstaltungskommunikation, Produkt- und Marken-PR, Risiko- und Krisenkommunikation, Public Affairs, Corporate Identity, Mitarbeiterkommunikation oder Veränderungskommunikation.
Erforderlich sind:

  • strategische Planung, Definition von Zielen und Zielgruppen,
  • Maßnahmen- und Budgetplanung,
  • Zeit- und Ressourcenplanung,
  • Media- oder Kampagnenplanung.

Arbeitstechnik der PR (Mikrokompetenz)
Instrumentarium zur Planung, Durchführung und Evaluation von PR-Projekten.
Dazu gehören u. a.:

  • Analyse und Bewertung von externen und internen Kommunikationssituationen,
  • medienübergreifende Konzeption der PR,
  • Vorbereitung, Kalkulation und Durchführung von PR-Maßnahmen und -Projekten,
  • Organisation und Gestaltung von Veranstaltungen,
  • Recherche-, Darstellungs- und Produktionstechniken aller PR-relevanten Medien (Print, Radio, TV, Web 2.0).

Umfeld der PR (Kontextkompetenz)
Dazu gehören (Grund-)Kenntnisse:

  • PR-relevanter Bereiche der BWL,
  • PR-relevanter Rechtsgebiete wie Medienrecht, Wettbewerbsrecht, Urheberrecht, datenschutzrechtliche Bestimmungen oder Grundlagen im Vertragsrecht,
  • aus Psychologie, Soziologie und Politologie,
  • von Absatzwirtschaft und Marketing,
  • der Markentheorie / -artikel / -führung,
  • der Marktforschung,
  • der Kostenkalkulation,
  • von Rhetorik, Körpersprache, Präsentationstechnik, Moderation und Gesprächsführung.

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Übersicht über Hochschulangebote im Bereich Medien-/Kommunikationswissenschaft/Journalismus:
http://ranking.zeit.de/che2010/de/

Nicht-universitäre Aus- und Weiterbildungsträger:
http://www.pzok.de/partner/traeger.php

Ausbildung Kaufmann/Kauffrau für Marketingkommunikation (staatlich anerkannter IHK-Ausbildungsberuf
http://www.bibb.de/de/20745.htm